Freitag, 27. März 2015

BH für Teilprothese

Boah - ich hab's mir jetzt voll gegeben. Bin ins Sanitätshaus gewackelt und hab mir mal BH's für Prothesen bzw. Teilprothesen angeschaut. Man findet sie in einem Nebenraum, der in den 70igern stehengeblieben ist - mit schicken Linoleumboden. So ca. zwischen sexy Omi-Nachthemden, Rollatoren und Nachtgeschirr.  Die haben eine tolle Auswahl - alle Achtung: Weiß, Haut, Schwarz und tataaaaa Blau. Wow - genial.

Ne - nehmt mich bloß nicht ernst - aber das muss ich mir net geben. Dann häkle ich mir lieber nen BH.


Aber zum Glück gibt es auch noch andere schöne Wäscheläden, die wirklich schöne BH's zur Auswahl haben und wo auch mit der Krankenkasse abgerechnet wird. Da werde ich mich mal umschauen:







Donnerstag, 26. März 2015

Geschafft

So schnell vergingen die letzten Wochen - und jetzt? Vorbei - alle 28 Bestrahlungen geschafft. Ich habe also den Behandlungsmarathon hinter mich gebracht und dem ungeliebten Schalentier mal so richtig in Hintern getreten. Oder darf ich auch Arsch sagen? Ja - ich sage "ich habe dem Schalentier in Arsch getreten - jawohl. Er hat in meinem Körper nix verloren - aber mal gar nix. Schließlich habe ich ja schon eine Untermieterin namens MS. Sie darf bleiben, denn sie verhält sich ruhig und ist ausserdem auch schon länger da. Hat also ältere Rechte als das Schalentier. Und 2 von der Sorte haben hier keinen Platz - basta.

Mein Restmops ist jetzt schön braun, als wenn er in Teneriffa war - oder Gran Canaria. Er kam nur mit einem ziemlichen Sonnenbrand unter dem linken Arm wieder zurück, der nicht gerade angenehm ist. Nicht dass ich irgendwann mal oben ohne gesonnt hätte. Ne - das nicht, aber so stelle ich es mir vor :-).

Jetzt muss ich nur aufpassen, dass der andere Mops nicht eifersüchtig wird - so von wegen braun und so. Dafür wird er - oder ist das eine Sie (?) - egal - auf jeden Fall dem kleinen Restmops angepasst - aber da gehen noch einige Monate ins Land.  Wenn überhaupt - mal abwarten.

Das Abschlussgespräch war recht unspektakulär. Die Strahlenärztin begutachtete noch mal die Haut "alles okay soweit, die Stelle unter dem Arm könnte evtl. noch aufplatzen, sobald sich neue Haut gebildet hat." Aber dafür - oder dagegen (?) - gibt es ja Salben & Co. Im Moment soll ich auch noch nicht Baden :-( - höchstens bis zum Bauchnabel. Die geschädigte Haut soll noch nicht aufweichen. Auch beim Duschen soll ich noch bissele vorsichtig sein.

Ja - das war's dann.

Jetzt wird der Sekt kalt gestellt, damit mein Mann und ich heute Abend auf meinen beendeteten Behandlungsmarathon anstoßen können.

Tschaka!





Montag, 23. März 2015

Hautgedöns - oder so ähnlich

Die ganze Zeit hat meine Haut schön brav mitgemacht. Jetzt auf den letzten 300 mtr. macht sie schlapp. Nicht etwa am Mopsi oder an der Narbe. Neeee - unterm Arm. Die Stelle ist tiefrot und kurz vorm Aufreißen. Das ist sooooo unangenehm. Hab mir jetzt mein Saitentuch umgebunden, damit net Haut auf Haut reibt.

Der Strahlendoc hat es sich heute angesehen und mich aufgeklärt. Neeeee - net so aufgeklärt mit Bienchen und Blümchen - anders - *lach*:

"Man solle während der Bestrahlung seinem Körper nicht zu viele Vitamine (Vatamüne) zuführen. Also ich solle nicht täglich meine Smoothies trinken. Ein Apfel oder Banane am Tag reicht. Während der Bestrahlung sei die Haut sehr empfindlich und durch die Zufuhr von Vitaminen würde sie noch mehr gereizt. Nach der Bestrahlung könne ich wieder mit meinen Vitamincocktails weiter machen. Auch zusätzliche Vitamintabletten solle man während der Bestrahlung nicht zu sich nehmen. Zuviel Vitamine würden die Nebenwirkungen verstärken."

Jaaa - neeeee - is klar. Ich habe mich zwar über den Ausspruch gewundert, aber wenn er meint ...... Das mit den zusätzlichen Vitaminen in Form von Tabletten kann ich ja verstehen, aber dass meine Smoothies zu viele Vitamine enthalten - das geht mir nicht in Kopf. 

Dann esse ich eben Schokolade - macht glücklich oder ich esse meine Gummibärle, meine Lakritzschnecken, meine Kekse oder, oder, oder ...............


Donnerstag, 19. März 2015

Und täglich grüßt die Strahlenambulanz

Haaaaah - jetzt sind es nur noch 5 x - puh - bald geschafft. Es wird auch langsam Zeit. Denn ich habe keinen Bock mehr. Tag aus, Tag ein das Fleiche Gedöns. Meine Haut wird jetzt auch rötlich und tut unter dem linken Arm weh. Es zeigt sich dort eine Art Verbrennung. Aber nicht nur unter dem Arm - nein auch an der Brustwarze. Die wurde ja auch wegoperiert und wieder frisch draufgenäht - und genau diese Narbe tut weh und verfärbt sich rot. Autschi. Es ist nicht wirklich angenehm. Alles reibt und scheuert.

Was kommt dann danach - nach der Bestrahlungszeit? Erstmal Reha! Und dann - keine Ahnung. Da mache ich mir dann Gedanken, wenn es soweit ist.




Donnerstag, 12. März 2015

18. Bestrahlung ......

...... jetzt sind es nur noch 10 Bestrahlungen. Yiieeeeppppiiiii - ich nähere mich meinem Ende. Nein - nicht meinem Ende - dem Ende - dem Bestrahlungsende :-) :-) :-). Meine Haut? Noch alles okay! Bissele Mopsiverfärbung, aber ansonsten alles Bestens.

Freitag, 6. März 2015

14. Bestrahlung geschafft - Halbzeit

Wie schnell doch die Tage vergehen. Ratz-fatz - und schon habe ich die Hälfte meiner Bestrahlungen geschafft. Jetzt nochmal 14 und dann bin ich fertig.

Meine Müdigkeit ist auch noch da und hält sich tapfer. Was komisch ist, dass ich nicht wirklich Appetit habe und wenn dann eher auf Joghurt und - ein Wunder - auf Äpfel. Ihr müsst wissen, ich bin nämlich eigentlich kein Apfelesser. Vielleicht bin ich derzeit einfach zu verstrahlt.

Ansonsten ist soweit alles im Grünen Bereich. Mein Mopsi ist glaube wieder kleiner geworden und bissele rötlich-braun gebruzelt, aber die Haut ist noch intakt, nur halt trocken. Die sonstigen Nebenwirkungen sind halt nervig, aber erträglich. Das wird schon wieder. Nur die Harten kommen in Garten!

Jetzt darf ich wieder das Wochende genießen. Es soll ja auch schön bleiben, so dass ich auch Vitamin D tanken kann.



Donnerstag, 5. März 2015

So sieht das Ding aus

Hab euch ja versprochen, bei Gelegenheit mal ein Foto von diesem Bestrahlungsgerät zu machen.

Tata - hier ist es:


Hier verbringe ich also immer einen Teil vom Mittag - noch bis zum 26.03. - Tag ein - Tag aus.

Mittwoch, 4. März 2015

Schlafen - Schlafen - Schlafen oder - wie entkomme ich dem innerenSchweinehund

Hab ewig geschlafen und hätte weiter schlafen können. Ging aber net. Taxi kam um 12:35 Uhr. Bestrahlung um 13:20 Uhr. Jeden Tag. Tag aus - Tag ein - noch bis Ende März. Immer Bestrahlung um 13:20 Uhr. Mitten am Tag. Aber heute Mittag - nach der Bestrahlung - da geht's los - Turnschuhe an und weg.

Wenn da aber wieder dieser Schweinehund auf dem Sofa sitzt ......... ich übernehme keine Garantie, ob ich mich net mit nem Kaffee zu ihm setze ;-). 

Der Schweinehund saß tatsächlich auf dem Sofa als ich von der Bestrahlung nach Hause kam: "Conny komm, Conny komm - Kaffee trinken". Nein - ich habe ihn erfolgreich ignoriert. Bin einfach an ihm vorbei gelaufen. Er war sauer. Mir egal. Turnschuhe angezogen und ab ging's. Bin 2 km gelaufen. Reicht. Man muss es ja nicht übertreiben - gelle.






Dienstag, 3. März 2015

Sooooooo müde

Hab mit dem Strahlendoc geredet, weil ich so Schmerzen in meinem Mopsi habe und fürchterlich müde bin. Heute könnte ich echt im Laufen einschlafen.

Er hat alles abgetastet, sogar die Lymhknoten. Alles okay. Es sind einfach Narbenschmerzen. "Frau W. es war nu eben mal ne große OP. Und obwohl Sie die Bestrahlung nicht direkt sehen, Ihr Körper muss gerade Schwerstarbeit verrichten. Geben Sie Ihrem Körper die Ruhe, die er will und nehmen Sie gegen die Schmerzen Novalgintropfen. Plagen müssen Sie sich nicht. Ansonsten sieht alles gut aus." Mein Mopsi ist bissele dunkler geworden, aber sonst okay.

Freitag, 27. Februar 2015

9. Bestrahlung - 2. Woche geschafft

Ja - jetzt ist die 9. Bestrahlung geschafft und ich habe wieder Wochenende :-). Es geht mir soweit gut. Mein Mopsie tut jetzt bissele weh. Doch das ist die Bestrahlung. Schließlich wird das Gewebe ja mit Strahlen beschossen, damit sich nicht mal die kleinste Mikrometastase irgendwo verstecken kann und eventuell auf den Gedanken kommen könnte "och, ich geh mal mutieren". Hautveränderungen sehe ich auch noch nicht. Mein Mopsie ist halt an der Narbe ziemlich warm.

Meine Anmeldung für die Reha habe ich auch schon. Ab 23.04.2015 werde ich in der Maxillianklinik in Bad Waldsee sein. 3 Wochen lang. Wenn ich Verlängerung bekomme eben 4 Wochen lang.

http://www.rehakliniken-waldsee.de/beispiel-seite/klinik-maximilianbad/

So - jetzt werde ich wieder das Wochenende genießen und nächste Woche geht es dann mit den Bestrahlungen weiter.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen


Sonntag, 22. Februar 2015

Conny läuft wieder .....

Gegen einen Strahlenkater hilft Sport und Schlafen. Okay - geschlafen habe ich gestern und heute Nacht. Ergo bin ich heute fast 4 km gelaufen. Tat unheimlich gut. Überhaupt ist Sport und Bewegung während und nach einer Krebstherapie gut. Körperliche Betätigung verbessert auch Erschöpfungszustände, die während einer Chemo- oder Bestrahlungstherapie auftreten können. Dem sogenannten Fatiquesyndrom.


Freitag, 20. Februar 2015

Beschissen .......

.... ne - das Schlafen heute Mittag hat nix gebracht. Mir war einfach schlecht, kalt - einfach nur bääääh.   Ob's an den Bestrahlungen liegt? Strahlenkater? Jetzt schon? Keine Ahnung. Auf jeden Fall fühle ich mich wie vom Laster überfahren. Game over. Stecker wurde gezogen. Kleiner Mops tut weh und ist ziemlich warm.

Unserem Besuch mussten wir leider kurzfristig absagen :-(.

Jetzt werde ich mich am Wochenende von meinem Strahlenkater erholen, meinem Körper Ruhe geben. Vielleich morgen bissle Spazieren gehen und schlafen.

4. Bestrahlung - 1. Woche geschafft

Die Bestahlung ist irgendwie unheimlich. Man merkt nix von der Behandlung und man sieht bei mir auch noch nix. So von wegen Hautrötungsgedöns und so. Das kommt noch - haben sie mir gesagt. Man hört es nur surren - Tief Einatmen - Luft anhalten - weiter Atmen - psssstpsssstpsssst.

Doch heute bin ich irgendwie platt. Mir ist auch irgendwie bissele schlecht. Habs erst darauf geschoben, dass ich heute Morgen - vor meiner Bestrahlung nix gegessen habe. Habe das dann gleich, nachdem ich wieder Daheim war, nachgeholt. Ne - mir ist immer noch schlecht. Net arg, nur so ein grummeliges Bauchgefühl. Meine Psyche ist heute auch net wirklich stabil. Ja - das ist halt immer so ein Auf & Ab.

Ich glaube, ich werde - trotz des schönen Wetters - mal ein Nickerchen machen. Danach sieht die Welt dann wieder besser aus. 

In diesem Sinne - guats Nächtle - und das am Nachmittag. Egal.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Ich schreibe schon wieder :-)

Diese ganze Kriegsbemalung hat mir meinen neuen Kompressions-BH komplett versaut. Das geht nimmer raus. Hätte ich nur den schwarzen BH angezogen. Da sieht man dann die ganze Farbe net :-).

Jetzt erkläre ich ihn zu meinem "Bestrahlungs-Kriegsbemalungs-BH" oder "Kriegsbemalungs-Bestrahlungs-BH" - tolle Wörter. Ich werde so richtig kreativ im "neue Worte finden, die in keinem Duden stehen".


Dienstag, 17. Februar 2015

1. Bestrahlung

War am Morgen ganz schön angespannt. Hatte schon bissele Bammel vor der Bestrahlung.

1 Stunde musste ich Warten - habe ich schon erwähnt, das ich Warten nicht wirklich mag. Doch dann wurde ich endlich aufgerufen. Der Doc schaut sich nochmal die Narben und die Haut an und tastete alles ab. Danach wurde ich in den Bestrahlungsraum gerufen. Wow - das für ein Riesengerät, was da rumsteht. In der nächsten Zeit versuche ich mal, es zu fotografieren. 

Ich habe mich also auf das (oder in das?) - egal - Gerät gelegt. Danach wurde nochmal ein CT gemacht mit verschiedenen Aufnahmen. Es surrte überall und ständig leuchteten rote und grüne Linien auf. Irgendwie war mir bei der ganzen Sache nicht wohl. Plötzlich überkam mich so ein Moralischer. Ich konnte einfach nicht anders. Mir liefen plötzlich nur die Tränen. 

Anschließend wurde ich wieder vollgekritzelt -  Rot, Grün und Blau. Hey - ich sehe aus wie ein Indianer, der das Kriegsbeil ausgegraben hat. How-Hugh - los - wo ist der Feind - auf ihn mit Gebrüll.

Ja - und dann ging es auch schon mit den Bestrahlungen los. Maja aus meiner Facebookgruppe würde jetzt sagen "der Restmops wird bestrahlt" - *lol*. Die Bestrahlungen muss ich mit Atemkommantos machen, weil mein Herz im Weg ist. Durch das tiiieeefffeee Einatmen wird es weg gedrückt. Also tiiieeefff Einatmen - nicht mehr Atmen - pssstpssstpssst - weiter Atmen -puuuuuh. 

So - und diese ganze  Prozedur dauert jetzt bis Ende März. Jeden Tag - von montags bis freitags. Taxi holt mich - Taxi bringt mich.

Ich schreibe jetzt aber net jeden Tag etwas zur Bestrahlung. Ist eh jeden Tag das Gleiche - und "täglich grüßt das Murmeltier" oder "ich habe ein "Déjà-vu". Doch keine Angst, ich melde mich die nächsten Tage wieder. Vielleicht schon Morgen 😁. Schließlich will ich ja nicht daran Schuld sein, wenn hier jemand Entzugserscheinungen bekommt.

Und - hey - wer nicht mehr weiter Lesen möchte: oben rechts ist so ein kleines Kreuzle. Dort einfach "klick" machen - und schwupps isser wech 😁 - der Blog.



Mittwoch, 11. Februar 2015

Neuer onkologischer Gynäkologe

Ich hatte ja bereits berichtet, dass ich mir nen neuen Gyn. suchen muss. Mein Chef ist doch tatsächlich am Montag in seiner Mittagspause in die Praxis marschiert und hat mir nen Termin besorgt. Ich sag doch: mit Vitamin B schafft man einiges :-). 

Dr. Keilbach von den Ärzten am Rotebühlplatz ist ein sehr netter Arzt, der mir alles genau erklärt hatte. Er schaute auch gleich meine Brust an und war mit dm Ergebnis sehr zufrieden. Ich bekam von ihm auch ne Überweisung zum Genetiker in Stuttgart. Dort soll ich mich beraten lassen, bzgl.  Eierstöcke raus oder net. "Was raus ist, kann nicht mehr krank werden" - sagt er. Denn in den Eierstöcken wird auch das Östrogen gebildet, was Tumorzellen wachsen läßt.

Also werde ich mich in nächster Zeit mal vom Genetiker beraten lassen.

Ach ja - ein Rezept für eine Antihormontherapie - Tamoxifen - bekam ich auch gleich mit.

Diese Antihormontherapie mit Tamoxifen ist neben der OP, der Chemo und der Bestrahlung eine der wichtigsten Behandlungen bei Brustkrebs. Brustkrebs wächst häufig hormonabhängig - so wie bei mir.

Das heißt, der Tumor wird durch die weiblichen Geschlechtshormone zum Wachsen angeregt. Verantwortlich hierfür sind vor allem Östrogene.

Durch die Antihormontherapie mit Tamoxifen kann die wachtumsfördernde Wirkung von Östrogen blockiert werden. Antiöstrogene besetzen die Rezeptoren hormonabhängiger Tumorzellen, an die sonst die Östrogene andocken und den Wachstumsreit auslösen. Ist der Rezeptor auf diese Weise blockiert, kann das Östrogen nicht mehr ankoppeln und wird somit ausgebremst. Ein Rückfall oder ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung kann so verringert werden. 

Und wenn dann die Bestrahlungen ca. Ende März beendet sind, soll ich mich wieder melden. Denn dann beginnt die 3monatliche Tumornachsorge.

.... und wieder bin ich einen Schritt weiter Richtung "Gesund werden" - es geht voran.

Dienstag, 10. Februar 2015

Vitamin B

Es ist doch Spitze, wenn der Chef in seiner Mittagspause persönlich bei der onko-gyn. Praxis vorbei geht und mir nen Termin holt *daumenhoch*. Denn eigentlich nimmt die Praxis keine neuen Patientinnen mehr an - im Moment. Jetzt hab sogar schon gleich nen Termin für den 11.2. bekommen. Ja - was Vitamin B alles ausmacht *grins*.

Jetzt kann ich wieder einen Punkt auf meiner Liste ad acta legen. Häkchen dran ✔️ - erledigt.

Montag, 9. Februar 2015

Planungs-CT

Wieder geht's ein Schritt weiter .......

Das Planungs-CT war total easy. 

Nachdem der Oberkörper frei war, musste ich mich in das (... oder auf das?) Gerät legen. Bbbbrrrrrrrr - war das kalt in dem Raum. Die Mitarbeiterin sah sich noch die Narben an und meinte "oh, das ist die Handschrift von Dr. Gerteis. Hat er Sie operiert? Das ist prima. Er versteht sein Handwerk". 

Dann wurden die Narben und das Bestrahlungsfeld mit speziellen  Bändern abgeklebt. Danach fing das Gerät an zu arbeiten. In der Zeit musste ich ganz still liegen bleiben. Danach wurde die Brust mit blauem Edding vollgekritzelt. Damit ich dann auch Duschen kann wurden noch Duschpflaster auf die Bemalung geklebt. Denn die nächste Zeit nur Katzenwäsche & Co. KG machen geht gar net - bääääh. Bild zeige ich von meiner Kriegsbemalung aber keins :-).

Oh je - und das alles soll bis zum 17.2. halten? Ich habe aber noch Pflasterstreifen mit bekommen, damit mir mein Mann - wenn nötig - die Streifen neu kleben kann. Am 17.2. kommt dann die nächste Kriegsbemalung - mit grünem Edding.  

Danach kann die 1. Bestrahlung los gehen. Ich werde wieder berichten.

Samstag, 7. Februar 2015

Gedankenkarussell

Zur Zeit habe ich oft schlaflose Nächte, weil blöde Gedanken in meinem Hirn wohnen und sich dort breit machen - teilweise auch tagsüber. Ich mache mir Gedanken darüber, wie man Metastasen im Körper spürt? Machen sie spürbare Symtome? Ich habe einfach Angst vor Knochen-, Leber- oder Lungenmetastasen.

Das macht mich ganz kirre. Es heißt ja, wenn bei der Erstdiagnose keine Lymphknoten befallen waren und auch die Wächterlymphknoten okay waren, das Risiko einer Metastasierung verschwindend gering ist. Diese Aussage müsste mich eigentlich beruhigrn - tut sie aber nicht wirklich.

Es helfen auch keine Ratschläge wie "denke nicht darüber nach" oder "beschäftige dich doch damit nicht". Doch - weil die Angst und das komische Gefühl einfach da sind. 

Ich weiß, ich will und darf mir durch diesen Scheiß Brustkrebs mein Leben nicht versauen lassen. Dazu ist das Leben zu schade. Ich möchte mein Leben nicht von ihm bestimmen lassen.

Doch wie schalte ich nur dieses blöde Gedankenkarussell aus? Vielleicht sollte ich mir doch Unterstützung holen?

Donnerstag, 5. Februar 2015

Nächster Telefonmarathon

Wie - ich muss die Gyn. wechseln? Jaaaaa - muss wechseln. Ich brauch jetzt einen gynäkologischen-onkologischen Gyn. (w/m - egal). Dieser kennt sich mit den künftigen Tumornachsorgen besser aus. Meine Gyn. hat einen anderen Schwerpunkt. Sie macht normale Vorsorgeuntersuchungen. Die Praxis ist eher auf Schwangerschaft und Kinderwunsch ausgerichtet. Aber nicht auf Krebs.

So - jetzt finde mal einen gynäkologischen-onkologischen Gynäkologen - puuuuh. Die Praxis, die ich mir ausgesucht habe, weil sie auch geschickt mit den Öffentlichen zu erreichen ist, nimmt keine Patientinnen mehr an :-(. 

Doch wozu hat man einen HNO als Chef :-). Er wird jetzt mal dort anrufen und schauen, dass er mich dort unter bekommt. Vielleicht hilft ja Vitamin B etwas. Ein Versuch ist's auf jeden Fall wert. Ansonsten hätte ich noch 2 andere Praxen in engerer Auswahl, die auch über onkologisches Fachwissen verfügen.

Manoman - was ich jetzt plötzlich wieder alles organisieren muss. Manchmal wächst es mir schon über den Kopf. Manchmal überfordert es mich. Bin froh, wenn alles seinen Gang geht. 

Wenn alles läuft......