Donnerstag, 10. Dezember 2015

Vor 1 Jahr

Genau 1 Jahr ist es jetzt her - 10.12.2014. Da klingelt mittags das Telefon und man überbrachte mir die Diagnose, die unser ganzes Leben auf den Kopf stellte: "Frau Wöhr, die Biopsie ergab doch kein Fibroadenom. Es ist bösartig. Bitte kommen Sie am 15.12.2014 zur weiteren Besprechung ins Brustzentrum." 

Ich höre die Worte noch heute in meinen Ohren klingen. Zum Glück war da gerade Ulrike bei mir. Sie blieb, bis mein Mann kam.

Die Diagnose "Sie haben Brustkrebs" war viel schlimmer, als ich 2004 die Diagnose MS bekam. Der Gedanke Krebs zu haben, war für mich schlimm. Muss ich jetzt Sterben? Ja das waren damals meine Gedanken.

1 Jahr ist das jetzt schon alles her und mir geht es soweit gut. Ob jetzt alles wieder wie vorher ist? Nein. Es hat mich glaub schon verändert. Ich lebe bewusster. Höre mehr auf meinen Körper. Musste ich ja schon wegen meiner MS tun, aber jetzt noch mehr.

Durch die Krankheit habe ich viele nette Leute kennengelernt. Auch auf Facebook fand ich eine tolle Gruppe mit ganz vielen tollen Pinkys, von denen ich auch viele persönlich kennenlernen durfte.

Schön, dass es euch gibt. 

 



Donnerstag, 3. Dezember 2015

Ich war beim TÜV

Neeee - net mit meinen Autos. Mit meinen Mopsies :-). 

Mit etwas flauem Gefühl ging's heute nämlich zur 2. Mammographie nach meiner OP im Januar 2015. Ich glaube, das komische Gefühl vor den Nachsorgen wird mich immer begleiten. Diesmal wurden beide Mopsies gequetscht. Auf der gesunde Seite tat es nicht so weh, aber die operierte Brust - auweia. 

Eigentlich wollte ich die nette MTA fragen, ob ich die Mopsiequetschmaschine für meinen Blog fotografieren dürfte. Hab's aber dann doch vergessen. So kann ich heute doch kein Bild zeigen.

Anschließend musste ich dann noch in der Minikabine auf die Ärztin warten. Es musste ja noch "geschallt" werden. Also ein Ultraschall musste noch gemacht werden. Bei dem operierten Mops tat es bissele weh. Die Ärztin musste da stärker drücken, um die Narbe genau anzusehen. 

Da habe ich nämlich Angst, dass sich dort ein Narbenrezidiv bildet. Aber sie konnte mich beruhigen. Alles in Ordnung. Die Bilder sehen gut aus und der Ultraschall auch. Sehr schön. Es besteht lediglich immer noch eine Wundwasserhöhle. Lauter kleine Pfützchen. Auf meine Frage, was man da machen kann, antwortete sie mir "nichts, das vergeht von selbst wieder. Das dauert eben."

Jetzt habe ich wieder 1/2 Jahr Ruhe - aber nur vor der Mammographie. Meine nächste Nachsorge beim Gyn ist im Januar 2016. 

Im Januar 2016 begebe ich mich übrigens wieder unter's Messer. Da lasse ich mir meinen gesunden Mops kleiner machen. Dann bin ich wieder symmetrisch und muss keinen Gummimops mehr tragen. Der nervt nämlich. Vorallem weil ich da nur spezielle BH's tragen kann. 

Also Leute genießt die Vorweihnachtszeit und lasst es euch gut gehen. Ich tue es nämlich auch :-). 


Montag, 23. November 2015

Bluttest - Endoxifenspiegel

Mein Brustkrebs war hormonabhängig - sehr sogar. Deswegen muss ich jetzt auch Antihormone nehme. Ich will mir jetzt auch meinen Endoxifenspiegel messen lassen, um zu sehen, ob das Tamoxifen in der Leber verstoffwechselt wird.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Ergebnisse meiner Vor/Nachsorge

Alles im grünen Bereich. Meine Schlafstörungen, die mich teilweise die Nacht zum Tag machen lassen, kommen vom Tamoxifen. Man kann auch sagen "es sind die Wechseljahre". Durch die Antihormontherapie, die ich ja 5 Jahre - oder auch länger - machen muss, würde ich mit Vollgas in die Wechseljahre katapultiert. Na ja - eigentlich bin ich schon in den Wechseljahren, doch jetzt noch mehr. Um meinen Hormonspiegel zu berechnen, wurde mir Blut abgenommen. Dann kann man sehen, ob meine Eierstöcke noch Hormone produzieren oder ob sie nur so als Zierde da sind. Sollten sie nämlich noch Hormone produzieren, fliegen sie raus. Obwohl - wenn sie nix mehr produzieren, könnte ich sie auch rausschmeißen. Unnötiger Ballast.

Im November gehe ich dann auch zur Beratung ins Brustzentrum. Ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. Dann bin ich wieder symmetrisch. Die OP will ich dann im nächsten Jahr - Januar/Februar - machen lassen. Ja - und beim Humangenetiker lasse ich mich auch beraten. Da kann man einen Test machen, ob der Brustkrebs bei mir - außer hormonell bedingt - evtl. familiär bedingt war/ist. Denn ich komme aus einer Brustkrebs/Eierstockkrebs-Familie. Klar, so ein Test hat Vor- und Nachteile. Doch ich weiß dann, woran ich bin und kann mein persönliches Risiko, wieder zu erkranken, besser einschätzen. Obwohl man nie weiß, ob und wann wieder etwas auftaucht. Ich glaube ein geringes Restrisiko wird immer bleiben.

Im Dezember ist dann wieder eine Mammographie beidseitig dran. Also ich wurde von meinem Doc mit vielen Überweisungen versorgt :-) und es bleiben spannende Monate.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Montag, 12. Oktober 2015

Vorsorge / Nachsorge

So - habe morgen meine nächste Tumornachsorge und gleichzeitig Krebsvorsorge. 

Ich will dann auch mal mit dem Doc bereden, ob ich meine Eierstöcke rausmachen lassen soll. Was weg ist, kann nimmer krank werden. Ich weiß ja auch gar nicht, ob und wieviel Hormone meine Eierstöcke noch produzieren. Man sagte mir "nix mehr - weil ich ja schon seit 8 Jahren meine Periode nicht mehr habe".

Dann will ich ne Überweisung zum Humangenetiker und ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. 

Also hab wieder viele Fragen. Aber bei dem Doc habe ich keine Bedenken, dass ihm meine Fragerei auf den Nerv geht.

Also, wenn Ihr Zeit habt, denkt morgen ab 10:15 Uhr an mich.

Donnerstag, 10. September 2015

Bilder zum Race for the Cure

Am 5./6.9. war ich ja in Frankfurt zum "Race for the Cure". Das war ein unbeschreiblich schönes magisches Erlebnis. Dieser Zusammenhalt - einfach genial. Wir Survivor waren ne tolle pinkene Truppe. Also nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auch wieder Laufen. Wahrscheinlich Köln und Frankfurt.




Donnerstag, 23. Juli 2015

Schon wieder fällt mir ein Stein vom Herzen

Warum? War heute zum Ausschluss von Lebermetastasen beim Leber-CT. Mein Doc fand gestern einen Schatten auf der Leber und wollte es abgeklärt haben. Nicht nur er - auch ich. Dank Vitamin B bekam ich gleich für Heute einen Termin zum CT. 

Ich war sehr nervös und hippelig. Mein Mann begleitete mich zum Termin - Danke mein Schatz. Dort angekommen musste ich erstmal in 1 Stunde 1 Liter Wasser trinken. War bei den Temperaturen kein Problem. Danach kam ich dann zur Untersuchung. Sie dauert nicht lange. Ich bekam ein Kontrastmittel gespritzt und wenig später war die Untersuchung auch schon wieder vorbei.   

Es wurde lediglich eine "inhomogene Leberverfettung"!festgestellt. Was das jetzt im Endeffekt heißt? Keine Ahnung. Mir/Uns war wichtig, dass es keine Metatasen waren. Den Rest werde ich mit meinem Doc klären.


Sonntag, 12. Juli 2015

Arztsuche und keine Ende?

Ich war am Donnerstag so etwas von angepisst..... ... :-( :O. . Hatte da meine 2. Nachsorgeuntersuchung. Jetzt bekomme ich von dem Doc kein weiteres Rezept mehr für Lymphdrainage. "Sei bei mir nicht erforderlich, weil ich kein Lymphödem hätte."

Stimmt - habe ich auch nicht. Doch trotzdem habe ich Wassereinlagerungen im operierten Mopsie. Es ist laut der Radiologin - wo ich im Juni meine Mammographie hatte - auch noch eine Seromhöhle - also eine Ansammlung von Wundwasser - vorhanden. Das interessierte den Doc aber nicht wirklich.

Auch meine Knochenschmerzen - Nebenwirkungen vom Tamoxifen - in beiden Hüftbeugern ignorierte er. "Sie nehmen Tamoxifen ja noch kein 1/2 Jahr. Warten Sie mal ab, dann müssten die Schmerzen weg sein - und wenn nicht, nehmen Sie eben Ipuprofen."

Ein Ultraschall der Brust fand er auch nicht nötig "das machen ja bei der Mammographie die Radiologen". "Seromhöhle kontrollieren - warum? Nicht nötig."

Wegen dem Tamoxifen, das ich ja seit März nehme, wollte ich eine Endoxifenspiegelmessung machen lassen. "Auch nicht nötig. Ist wissenschaftlich gar nicht erwiesen, dass das stimmt. Außerdem sei so ein Test teuer." 

Blutbild mit Kontrolle der Leberwerte sowie Lebersonographie und Vitamin D - Spiegel messen - soll mein Hausarzt machen.

Okay - er tastet dann nur meine Brust ab - mit Gummihandschuhe (!) versteht sich - weil man da ja auch so viel Gefühl hat, um etwaige Veränderungen zu ertasten. Und das war's. 

Ich hatte noch einige andere Fragen. Diese verkniff ich mir. Jetzt suche ich weiter nach einem anderen Doc. Obwohl ich den glaub schon gefunden habe. 

Einen Tag später - nämlich freitags auf dem Weg zur Lymphdrainage  - betete ich zu Gott und bat ihn, mir doch einen geeigneten Gynäkologen zu zeigen, der für mich ideal ist. Bei dem ich mich gut aufgehoben fühle und mit meinen Ängsten und Sorgen verstanden werde. Bei meiner Therapeutin angekommen, erzählte ich ihr von meinem Arztbesuch. Sie stand auf, ging aus dem Zimmer und kam mit einem Zettel, auf dem die Adressen eines Gynäkologen stand, wieder zurück.

Göttliche Fügung? Ja - so etwas gibt es. 




Donnerstag, 2. Juli 2015

Wo ich bin? Was ich tue?

Okay - es kommt glaub net so gut, wenn man sich in einem Brustkrebsblog nicht meldet. Aber ich  kann euch beruhigen. Mit geht's gut. Deswegen möchte ich hier - angeregt durch einen anderen Blog - ne Plauderecke einrichten. 

Kommt, setzt euch einfach hier zu mir auf die Bank und wir plaudern ein wenig :-)


Das Bild darf ich mit freundlicher Genehmigung eines Facebook-Freundes benutzen :-)

Montag, 1. Juni 2015

1. Mammographie nach der OP

.... Mopsiquetschmaschine. Ja - das trifft es besser. 5 Monate nach der OP wurde heute die 1. Mammographie durchgeführt. Verdammt tat das weh :-(. Aber: Augen zu und durch. Sie waren dort sehr nett und einfühlsam. Doch der Mopsie musste trotzdem gequetscht werden. Mir schossen da schon kurz Tränen in die Augen. 

Die Mammographie wird in der Praxis mittels moderner digitalen Vollfeldmammographie durchgeführt.

Ja - was ist denn das schon wieder?

Es ist wie eine Mammographie (mit Röntgenstrahlen), aber keine Belichtung auf Film. Die Bilderherstellung erfolgt über einen elektronischen Sensor anstelle des Röntgenfilms. Gespeichert werden dann die Aufnahmen digital (elektronisch). Die Strahlenbelastung ist bei dieser Methode scheins geringer, als bei der herkömmlichen Mammographie und man sieht schon kleinste Veränderungen.

In den Aufnahmen und bei der anschließenden  Ultraschalluntersuchung sah man lediglich eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich des Tumorbettes, also da, wo sich vorher der Tumor befand. Doch das vergeht von selbst wieder. Hoffe ich mal. 

Jetzt habe ich also erstmal 1/2 Jahr Ruhe. Danach wird wieder eine Mammographie gemacht. Dann sind beide Mopsies dran.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Es wird ruhiger - ich beginne ein neues Leben ....

.... die Reha ist vorbei. Sie tat mir mächtig gut. Viel Infos habe ich erhalten. Auch durch die Literatur, die ich mir zugelegt habe.

Viel Sport habe ich gemacht. Was ich jetzt auch hier Zuhause tun möchte. Ich möchte viel Laufen gehen - in der Natur oder am Laufband, wenn es das Wetter erlaubt, im Freibad Schwimmen gehen ...... so, wie es eben meine MS zulässt. Denn die habe ich ja auch noch an der Backe. Das darf ich nicht vergessen.

Mit meiner Arbeit beim HNO höre ich auf. Ich will mehr für mich tun. Ich will mich wieder mehr meinem Hobby - der Kunst - widmen. 

Jetzt kommen auch noch 2 x die Woche Lymphdrainagen dazu, die auch wieder in meinen Alltag eingebaut werden müssen.

Es wird also in nächster Zeit hier wieder ruhiger werden. Ich schließe das Kapitel "Brustkrebs" ab. Trotzdem werde ich euch hier aber über meine Tumornachsorgen auf dem Laufenden halten, oder wenn es sonst etwas zu berichten gibt, werde ich es auch hier kundtun.


Sonntag, 17. Mai 2015

Sonne, Wärme & Massagen

Jetzt habe ich erfahren, dass ich künftig auf Sonnenbäder, Wärme & Massagen verzichten soll. Also das mit den Sonnenbäder und den Massagen würde ich hinbekommen, aber Wärme??? (ich weiß, Satzzeichen sind keine Rudeltiere :-)). Wie bitte schön soll ich im Sommer Wärme vermeiden? In Kühlschrank sitzen? An den Nordpol ziehen? Okay - nicht so warm Baden - oh ich liebe aber heißes Baden. Dann sind warmen Bäder in der Therme tabu? 

Doch stimmt es wirklich?

Kann eine Erwärmung des Körpers durch z. B. Massagen, Sauna, Packungen, heiße Bäder etc. zu Lymphödemen führen (sofern einem Lymphknoten entfernt wurden)? Mir wurden Wächterlymphknoten entfernt.

Der Hinweis beruht auf der Überlegung, dass Hitze die Kreislauftätigkeit anregt. Dabei wird vermehrt Lymphflüssigkeit produziert. Wurden Lymphknoten entfernt oder beschädigt (z. B. einer Bestrahlung), kann die Lymphe schlecht aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Es finden sich jedoch in verschiedenen Literaturen nur wenige Belege dafür, dass diese Maßnahmen ein Lymphödem wirklich verursachen.

Man nimmt z. B. auch an, dass u. U. das Rückfallrisiko und die Entstehung von Metastasen durch Massagen erhöht werden könnte. Doch auch diese These ist wissenschaftlich nicht erwiesen.

Scheins gibt es Physios, die bei Krebspatienten keine Massage durchführen. Also keine klassische Massage. Es gibt ja diese Marnitzmassage - googelt mal danach.

Soll ich jetzt tatsächlich Sonne, Wärme & Massagen verzichten oder nicht? Ich glaube, man muss es einfach probieren. Ich bekomme ja jetzt so wie so 2 x wöchentlich Lymphdrainage, da werde ich meine Physio mal fragen. Denn so ne  Massage tut einfach gut, da ich eh immer so verspannt bin.



Donnerstag, 7. Mai 2015

Halbzeit

2 Wochen sind nun schon rum - 2 Wochen habe ich noch vor mir. Die Reha tut mir sehr gut. Soviel, wie hier, Laufe ich Zuhause nie und nimmer. Schon alleine, was man hier im Haus rum rennt. Dort hin, da hin, rauf, runter ...... Was ich schön finde, ist das Aqua-Walking. Ich würde auch gerne mal das Aqua-Biking testen. Da muss echt toll sein. Rad fahren im Wasser. Muss verdammt anstrengend sein.

Ansonsten sind meine Tage mit vielen Anwendungen und Vorträgen voll:
Laufband, Mucki-Bude - also Fitnesstraining, CO2-Trockenbad - was sehr lustig ist, Heusackanwendung, Mamma-KG, Wassergymnastik, Aqua-Walking, Autogenes Training, Lymphdrainage, Massage, Krankengymnastik, Atemtherapie und natürlich auch die Kreativgruppe.

Vorträge über Ernährung bei Krebs, Schlaf, Depressionen - habe ich zum Glück keine, Nachsorge, Psycho-Onkologie, Stress und dann noch Sport bei Krebs.

Ich glaube, jetzt habe ich alles aufgezählt :-). Aber es ist gut so. Ich bin ja nicht zum Spaß hier :-).


Ach ja - bei der Psychologin war ich heute auch. Wusste aber nicht wirklich, was ich da sagen sollte. Wir haben aber trotzdem 45 Minuten miteinander gequatscht. Klar, habe ich ihr auch über meine Sorgen und Ängste erzählte. So von wegen "Kommt wieder was? Hilft das Medikament? Merke ich Metastasen? Wäre ja auch nicht normal, wenn ich jetzt plötzlich wieder zur Tagesordnung übergehen würde "so - Krebs weg - weiter geht's". Ne so einfach ist es leider nicht. Doch ich werde trotzdem positiv nach vorne schauen.  Hab ja nen lieben Mann - Bussi - an meiner Seite, der zu mir hält und gemeinsam ist fast alles möglich und viel einfacher.

Die Psychologin hat mich auch gefragt, ob ich Glaube. Dann soll ich es doch in Seine Hände legen. Ich werde mal mit ihm Reden. Ihr wisst, was ich meine? 

Das Nordic Walking mache ich in Eigenregie. Die Gruppe ist zu schnell für mich und die Laufen auch einige Kilometer. Es gibt hier in Bad Waldsee einige Strecken, die ich bequem Laufen kann. Z. B. um den Stadtsee oder durch den Schlosspark.


Ja - jetzt werde ich mal schauen, was die nächsten 2 Wochen zu bieten haben. Ich berichte wieder.

Donnerstag, 30. April 2015

CO2-Trockenbad

Ich habe euch ja versprochen, dass ich ein Bild zeige, was mich im CO2-Trockenbad zeigt. Das sieht echt so lustig aus :-). Einfach schräg. Man sieht da echt wie ein großes weißes Bonbon aus *lach*oder wie andere meinen "eine Raupe, die sich entpuppt. Kopf guckt schon raus" - :-) :-) :-).

Da werde ich also -  mit den Beinen voraus - in einen weißen Plastiksack gesteckt. Anders herum würde es etwas blöd aussehen. Das Ganze wird dann mit einem gurtähnlichem Ding unter der Brust zugeschnürt. Anschließend wird dann der Sack mit CO2 gefüllt bis er schön prall ist. Wie ein Luftballon :-). Und so bleibt man dann 20 Minuten liegen und döst so vor sich hin.

Dieses CO2-Trockenbad kann für vieles angewandt werden. Es fördert die Durchblutung, die Haut wird schön weich und es begünstigt die Wundheilung.


Montag, 27. April 2015

Überlebensbuch

Habe mir jetzt mal das Überlebensbuch Brustkrebs hier in der Reha ausgeliehen. So zum Querlesen. Hätte ich vielleicht NICHT machen sollen. Ich schlage das Buch einfach mal so auf und lande genau hier:

"Leider kündigen sich örtlich begrenzte Rückfälle, also Lokalrezidive in der Brust oder im Bereich der Narbe, selten durch einen Anstieg der Tumormarker an. Seien Sie wachsam."

Toll - ganz toll. Warum musste ich das jetzt Lesen. Kopfkino.

Ich soll wachsam seien? Wie geht das? Ich taste dann nen neuen Knubbel - ja? Der ist jetzt schon da. Aha - das ist die Narbe.

Pppffffttttttt.

Ich geh jetzt und lass mich wieder in Sack packen ..............

Freitag, 24. April 2015

Reha in Bad Waldsee

Eigentlich nennt man das AHB = Anschlussheilbehandlung.

Die Maximillianklinik in Bad Waldsee ist sehr schön gelegen. Mein Zimmer - Südseite - befindet sich im renovierten Teil und ist im 4. Stock. Von hier aus habe ich eine geniale Aussicht. So läßt es sich aushalten ;-).1


Am 1. Tag - also Gestern - passiert nicht wirklich viel. Man bekommt sein Zimmer gezeigt und macht sich ein wenig mit der Klinik vertraut und schaut, wo was ist. Man hat dann noch am gleichen Tag sein Aufnahmegespräch mit dem Arzt, bzw. mit der Ärztin. Mit ihr habe ich dann auch meine Therapiewünsche durchgesprochen. Mein Nordic Walking darf ich alleine machen :-). In der Gruppe bringt es nichts, weil ich zu langsam bin. Auch gut! Dann darf ich noch Aqua-Walking machen, Mamma-KG, Entspannungstherapie und noch so vieles mehr. Es werden auch verschiedene Workshops in den Abendstunden angeboten: z. B. Schmuck basteln, Acrylmalerei, Speckstein ...... usw. usw. Ach ja - und Vorträge gibt es auch einige.

Ja - und Heute ging es dann auch gleich mit den Anwendungen los. Aber sehr moderat - es waren nur 2 Anwendungen: CO2-Trockenbad und Mamma-KG. Das CO2-Trockenbad war sehr lustig. Da wurde ich - mit den Beinen voraus - in einen weißen Plastiksack gesteckt. Das Ganze wurde dann mit einem gurtähnlichem Ding unter der Brust zugeschnürt. Anschließend wurde dann der Sack mit CO2 gefüllt. Solang, bis ich aussah, wie ein großes weißes Bonbon. Und so bleibt man dann 20 Minuten liegen und döst so vor sich hin oder macht mit den Schwestern und den anderen weißen Bonbons blöde Witze :-). Beim nächsten Mal muss ich euch unbedingt ein Foto zeigen. Sieht zum Schreien komisch aus.

Mittags - nach der Mamma-KG erkundete ich dann mal ein bissele das Städtchen und genoss in der Sonne einen Cappuccino. Ich muss sagen, Bad Waldsee ist ein sehr schönes Städtchen. Werde demnächst mal ein paar Bilder machen.  

Und weil ich heute noch nicht genug gelaufen bin ;-), machten wir uns nach dem Abendessen - das Essen hier ist übrigens sehr gut - zu Viert noch auf zum Abendspaziergang. Somit ergab sich -  über den Tag verteilt - für mich ein beachtliches Laufpensum von fast 8 km.

Jetzt werde ich mal schauen, was die nächsten Wochen so bringen. Auf jeden Fall merke ich jetzt schon, dass mir die Reha gut tut.

Ich werde wieder berichten.


Dienstag, 21. April 2015

Mein neuer Gummimopsi

Nachdem jetzt alles gut verheilt und abgeschwollen ist, konnte ich mir letzte Woche meine neuen BH's aussuchen mit dazugehörigem Gummimopsi. Heute konnte ich alles im Sanitätshaus abholen. Fühlt sich schon eigenartig an, wenn man einen BH mit Prothese - ich sage Gummimopsi dazu - an hat. Das Gute daran ist: ich kann ihn tragen, muss es aber nicht. Es kommt ganz darauf an, was ich anhabe. In meinem Badekleid brauche ich ihn auf jeden Fall.



Dienstag, 7. April 2015

Es heilt .... und ich habe es wieder getan

Die Verbrennung unter meinem linken Arm ist schon sehr gut verheilt. Ich verbinde sie jetzt auch nicht mehr. Nur unter dem Mopsie pellt sich jetzt auch die Haut wie ein Osterei. Obwohl - Ostern ist doch jetzt vorbei *überleg*. Ergo wird jetzt da weiter gecremt. 

Und ...... ich habe es wieder getan.

Ich bin in ein anderes Sanitätshaus gedackelt und habe mir da die BH's angeschaut. Dort waren sie modischer. Wirklich. Laden und Wäsche waren gut und auch die Beratung war gut. Rollatoren & Co. befanden sich mehr im Nebenraum. Ich habe mir also dort einen Soft-BH zugelegt. Etwas anderes geht gerade noch nicht. Wegen der Anpassung der Prothese muss ich abwarten, bis der Mopsie abgeschwollen ist. Ein Rezept von meinem 2. neuen Gyn - ach - darüber habe ich euch ja noch gar nicht berichtet - mache ich gleich - Moment - für 2 BH's & Prothesen habe ich bereits. Prothese - wie das klingt. Wie so ein Gebiss von Opi & Omi.

Jaaaaa - also - der neue Onko-Gynäkologe. Alsoooooo - bei dem, wo mir mein Chef einen Termin besorgt hatte, war ich nur 1 x. Eigentlich war er ja vielleicht gut - aber irgendwie hat mein Bauch nicht "Ja" gesagt. Irgendwie hat die Chemie nicht ganz gestimmt. Ergo habe ich mir nochmal einen neuen Onko-Gynäkologen gesucht. Habe von einer anderen Patientin - menno - lernt man jetzt viele Frauen mit Brustkrebs kennen - einen Tipp bekommen. Ich also dort angerufen - blablabla - kurze Zeit später hatte ich einen Termin dort. Ja - und da hatte mein Bauchgefühl dann gestimmt. Zu dem gehe ich jetzt die nächsten Jahrzehnte. Der ist nett und kompetent. Schließlich operiert er selbst an einem Brustzentrum.

Mittwoch, 1. April 2015

Tut ganz schön weh :-(

Eine Woche nach der Bestrahlung platzt meine Haut nun unter dem Arm auf wie eine Kastanienhülle - plopp. Is net lustig. Ich habe gecremt und geschmiert. Hat alles nix gebracht. Jetzt soll mein Onko-Gyn das morgen mal angucken und mir etwas verschreiben, damit es schnell wieder heilt.