Sonntag, 31. Januar 2016

Tag 4 nach der OP

..... nein die Drainage wird immer noch nicht gezogen. Sie fördert noch zuviel Wundwasser. Ich übe mich in Geduld, den ich will ja keine Wunswasserhöhle riskieren, die sich dann entzündet. 

Dann mache ich es mir eben weiterhin hier gemütlich und genieße das "Nichtstun" mit Internet, Lesen, Fernseh gucken, Schlafen und bissele Spazieren gehen. So bekommt man den Tag auch rum.

 

Samstag, 30. Januar 2016

Tag 3 nach der OP

Ich hasse Drainagen. Meine kann immer noch nicht gezogen werden. Das läuft und läuft und läuft. Heute ist Tag 3 nach der OP und 110 ml im Fläschchen. Heute Nacht kamen wieder 10 ml dazu. Das heißt auch: immer noch net Duschen. Immer diese Katzenwäsche am Waschbecken. Wenigstens konnte ich meine Haare heute Morgen am Waschbecken waschen.


Mittwoch, 27. Januar 2016

OP vorbei

Bin noch etwas matschig und müde. Doch die OP war erfolgreich. Sie hat ein bisschen länger gedauert, als geplant, weil doch einiges weggenommen werden mußte. Aber letztendlich ging alles glatt. Den Komprsssions-BH, den ich jetzt wieder einige Wochen tragen muss, ist jetzt zu groß :-). Doch es gibt jetzt eh nen Neuen vom Sanitätshaus :-).

Jetzt sind beide Mopsies gleich und ich kann endlich diesen Gummimops verschenken und BH's von der Stange kaufen gehen. Eine Körpchengräße kleiner. Juhuuuuuu


Es ist soweit

Nun liege ich hier im supersexy Flügelhemdchen und warte darauf, dass sie mich abholen und in den OP fahren. Dr. G. hat vorhin schon alles abgezeichnet.

Dienstag, 12. Januar 2016

Es wird ernst ......

Es wird ernst und Conny ist nicht mehr ganz so cool. Morgen Vorstationär ins RBK Stuttgart. Gespräch mit Operateur, Anästhesie ....... Und nächste Woche wird mein Mopsie kleiner gemacht. 

Es ist eigentlich die gleiche OP wie letztes Jahr. Mit dem Unterschied, das jetzt Drüsengewebe rauskommt ohne Tumor. Und das es diesmal rechts ist.

Aber wisst ihr was, ich habe trotzdem bissele Bammel, dass da vielleicht etwas klitzekleines drin ist, was man jetzt noch gar nicht sieht und merkt. Das so eine miniminimini Krebszelle in der Gegend rumschwimmt. So ein Zufallsbefund. Denn untersucht wird das Gewebe ja trotzdem. 

Aber nein - ich denk positiv.


Donnerstag, 10. Dezember 2015

Vor 1 Jahr

Genau 1 Jahr ist es jetzt her - 10.12.2014. Da klingelt mittags das Telefon und man überbrachte mir die Diagnose, die unser ganzes Leben auf den Kopf stellte: "Frau Wöhr, die Biopsie ergab doch kein Fibroadenom. Es ist bösartig. Bitte kommen Sie am 15.12.2014 zur weiteren Besprechung ins Brustzentrum." 

Ich höre die Worte noch heute in meinen Ohren klingen. Zum Glück war da gerade Ulrike bei mir. Sie blieb, bis mein Mann kam.

Die Diagnose "Sie haben Brustkrebs" war viel schlimmer, als ich 2004 die Diagnose MS bekam. Der Gedanke Krebs zu haben, war für mich schlimm. Muss ich jetzt Sterben? Ja das waren damals meine Gedanken.

1 Jahr ist das jetzt schon alles her und mir geht es soweit gut. Ob jetzt alles wieder wie vorher ist? Nein. Es hat mich glaub schon verändert. Ich lebe bewusster. Höre mehr auf meinen Körper. Musste ich ja schon wegen meiner MS tun, aber jetzt noch mehr.

Durch die Krankheit habe ich viele nette Leute kennengelernt. Auch auf Facebook fand ich eine tolle Gruppe mit ganz vielen tollen Pinkys, von denen ich auch viele persönlich kennenlernen durfte.

Schön, dass es euch gibt. 

 



Donnerstag, 3. Dezember 2015

Ich war beim TÜV

Neeee - net mit meinen Autos. Mit meinen Mopsies :-). 

Mit etwas flauem Gefühl ging's heute nämlich zur 2. Mammographie nach meiner OP im Januar 2015. Ich glaube, das komische Gefühl vor den Nachsorgen wird mich immer begleiten. Diesmal wurden beide Mopsies gequetscht. Auf der gesunde Seite tat es nicht so weh, aber die operierte Brust - auweia. 

Eigentlich wollte ich die nette MTA fragen, ob ich die Mopsiequetschmaschine für meinen Blog fotografieren dürfte. Hab's aber dann doch vergessen. So kann ich heute doch kein Bild zeigen.

Anschließend musste ich dann noch in der Minikabine auf die Ärztin warten. Es musste ja noch "geschallt" werden. Also ein Ultraschall musste noch gemacht werden. Bei dem operierten Mops tat es bissele weh. Die Ärztin musste da stärker drücken, um die Narbe genau anzusehen. 

Da habe ich nämlich Angst, dass sich dort ein Narbenrezidiv bildet. Aber sie konnte mich beruhigen. Alles in Ordnung. Die Bilder sehen gut aus und der Ultraschall auch. Sehr schön. Es besteht lediglich immer noch eine Wundwasserhöhle. Lauter kleine Pfützchen. Auf meine Frage, was man da machen kann, antwortete sie mir "nichts, das vergeht von selbst wieder. Das dauert eben."

Jetzt habe ich wieder 1/2 Jahr Ruhe - aber nur vor der Mammographie. Meine nächste Nachsorge beim Gyn ist im Januar 2016. 

Im Januar 2016 begebe ich mich übrigens wieder unter's Messer. Da lasse ich mir meinen gesunden Mops kleiner machen. Dann bin ich wieder symmetrisch und muss keinen Gummimops mehr tragen. Der nervt nämlich. Vorallem weil ich da nur spezielle BH's tragen kann. 

Also Leute genießt die Vorweihnachtszeit und lasst es euch gut gehen. Ich tue es nämlich auch :-). 


Montag, 23. November 2015

Bluttest - Endoxifenspiegel

Mein Brustkrebs war hormonabhängig - sehr sogar. Deswegen muss ich jetzt auch Antihormone nehme. Ich will mir jetzt auch meinen Endoxifenspiegel messen lassen, um zu sehen, ob das Tamoxifen in der Leber verstoffwechselt wird.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Ergebnisse meiner Vor/Nachsorge

Alles im grünen Bereich. Meine Schlafstörungen, die mich teilweise die Nacht zum Tag machen lassen, kommen vom Tamoxifen. Man kann auch sagen "es sind die Wechseljahre". Durch die Antihormontherapie, die ich ja 5 Jahre - oder auch länger - machen muss, würde ich mit Vollgas in die Wechseljahre katapultiert. Na ja - eigentlich bin ich schon in den Wechseljahren, doch jetzt noch mehr. Um meinen Hormonspiegel zu berechnen, wurde mir Blut abgenommen. Dann kann man sehen, ob meine Eierstöcke noch Hormone produzieren oder ob sie nur so als Zierde da sind. Sollten sie nämlich noch Hormone produzieren, fliegen sie raus. Obwohl - wenn sie nix mehr produzieren, könnte ich sie auch rausschmeißen. Unnötiger Ballast.

Im November gehe ich dann auch zur Beratung ins Brustzentrum. Ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. Dann bin ich wieder symmetrisch. Die OP will ich dann im nächsten Jahr - Januar/Februar - machen lassen. Ja - und beim Humangenetiker lasse ich mich auch beraten. Da kann man einen Test machen, ob der Brustkrebs bei mir - außer hormonell bedingt - evtl. familiär bedingt war/ist. Denn ich komme aus einer Brustkrebs/Eierstockkrebs-Familie. Klar, so ein Test hat Vor- und Nachteile. Doch ich weiß dann, woran ich bin und kann mein persönliches Risiko, wieder zu erkranken, besser einschätzen. Obwohl man nie weiß, ob und wann wieder etwas auftaucht. Ich glaube ein geringes Restrisiko wird immer bleiben.

Im Dezember ist dann wieder eine Mammographie beidseitig dran. Also ich wurde von meinem Doc mit vielen Überweisungen versorgt :-) und es bleiben spannende Monate.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Montag, 12. Oktober 2015

Vorsorge / Nachsorge

So - habe morgen meine nächste Tumornachsorge und gleichzeitig Krebsvorsorge. 

Ich will dann auch mal mit dem Doc bereden, ob ich meine Eierstöcke rausmachen lassen soll. Was weg ist, kann nimmer krank werden. Ich weiß ja auch gar nicht, ob und wieviel Hormone meine Eierstöcke noch produzieren. Man sagte mir "nix mehr - weil ich ja schon seit 8 Jahren meine Periode nicht mehr habe".

Dann will ich ne Überweisung zum Humangenetiker und ich will mir meine gesunde Brust verkleinern lassen. 

Also hab wieder viele Fragen. Aber bei dem Doc habe ich keine Bedenken, dass ihm meine Fragerei auf den Nerv geht.

Also, wenn Ihr Zeit habt, denkt morgen ab 10:15 Uhr an mich.

Donnerstag, 10. September 2015

Bilder zum Race for the Cure

Am 5./6.9. war ich ja in Frankfurt zum "Race for the Cure". Das war ein unbeschreiblich schönes magisches Erlebnis. Dieser Zusammenhalt - einfach genial. Wir Survivor waren ne tolle pinkene Truppe. Also nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall auch wieder Laufen. Wahrscheinlich Köln und Frankfurt.




Donnerstag, 23. Juli 2015

Schon wieder fällt mir ein Stein vom Herzen

Warum? War heute zum Ausschluss von Lebermetastasen beim Leber-CT. Mein Doc fand gestern einen Schatten auf der Leber und wollte es abgeklärt haben. Nicht nur er - auch ich. Dank Vitamin B bekam ich gleich für Heute einen Termin zum CT. 

Ich war sehr nervös und hippelig. Mein Mann begleitete mich zum Termin - Danke mein Schatz. Dort angekommen musste ich erstmal in 1 Stunde 1 Liter Wasser trinken. War bei den Temperaturen kein Problem. Danach kam ich dann zur Untersuchung. Sie dauert nicht lange. Ich bekam ein Kontrastmittel gespritzt und wenig später war die Untersuchung auch schon wieder vorbei.   

Es wurde lediglich eine "inhomogene Leberverfettung"!festgestellt. Was das jetzt im Endeffekt heißt? Keine Ahnung. Mir/Uns war wichtig, dass es keine Metatasen waren. Den Rest werde ich mit meinem Doc klären.


Sonntag, 12. Juli 2015

Arztsuche und keine Ende?

Ich war am Donnerstag so etwas von angepisst..... ... :-( :O. . Hatte da meine 2. Nachsorgeuntersuchung. Jetzt bekomme ich von dem Doc kein weiteres Rezept mehr für Lymphdrainage. "Sei bei mir nicht erforderlich, weil ich kein Lymphödem hätte."

Stimmt - habe ich auch nicht. Doch trotzdem habe ich Wassereinlagerungen im operierten Mopsie. Es ist laut der Radiologin - wo ich im Juni meine Mammographie hatte - auch noch eine Seromhöhle - also eine Ansammlung von Wundwasser - vorhanden. Das interessierte den Doc aber nicht wirklich.

Auch meine Knochenschmerzen - Nebenwirkungen vom Tamoxifen - in beiden Hüftbeugern ignorierte er. "Sie nehmen Tamoxifen ja noch kein 1/2 Jahr. Warten Sie mal ab, dann müssten die Schmerzen weg sein - und wenn nicht, nehmen Sie eben Ipuprofen."

Ein Ultraschall der Brust fand er auch nicht nötig "das machen ja bei der Mammographie die Radiologen". "Seromhöhle kontrollieren - warum? Nicht nötig."

Wegen dem Tamoxifen, das ich ja seit März nehme, wollte ich eine Endoxifenspiegelmessung machen lassen. "Auch nicht nötig. Ist wissenschaftlich gar nicht erwiesen, dass das stimmt. Außerdem sei so ein Test teuer." 

Blutbild mit Kontrolle der Leberwerte sowie Lebersonographie und Vitamin D - Spiegel messen - soll mein Hausarzt machen.

Okay - er tastet dann nur meine Brust ab - mit Gummihandschuhe (!) versteht sich - weil man da ja auch so viel Gefühl hat, um etwaige Veränderungen zu ertasten. Und das war's. 

Ich hatte noch einige andere Fragen. Diese verkniff ich mir. Jetzt suche ich weiter nach einem anderen Doc. Obwohl ich den glaub schon gefunden habe. 

Einen Tag später - nämlich freitags auf dem Weg zur Lymphdrainage  - betete ich zu Gott und bat ihn, mir doch einen geeigneten Gynäkologen zu zeigen, der für mich ideal ist. Bei dem ich mich gut aufgehoben fühle und mit meinen Ängsten und Sorgen verstanden werde. Bei meiner Therapeutin angekommen, erzählte ich ihr von meinem Arztbesuch. Sie stand auf, ging aus dem Zimmer und kam mit einem Zettel, auf dem die Adressen eines Gynäkologen stand, wieder zurück.

Göttliche Fügung? Ja - so etwas gibt es. 




Donnerstag, 2. Juli 2015

Wo ich bin? Was ich tue?

Okay - es kommt glaub net so gut, wenn man sich in einem Brustkrebsblog nicht meldet. Aber ich  kann euch beruhigen. Mit geht's gut. Deswegen möchte ich hier - angeregt durch einen anderen Blog - ne Plauderecke einrichten. 

Kommt, setzt euch einfach hier zu mir auf die Bank und wir plaudern ein wenig :-)


Das Bild darf ich mit freundlicher Genehmigung eines Facebook-Freundes benutzen :-)

Montag, 1. Juni 2015

1. Mammographie nach der OP

.... Mopsiquetschmaschine. Ja - das trifft es besser. 5 Monate nach der OP wurde heute die 1. Mammographie durchgeführt. Verdammt tat das weh :-(. Aber: Augen zu und durch. Sie waren dort sehr nett und einfühlsam. Doch der Mopsie musste trotzdem gequetscht werden. Mir schossen da schon kurz Tränen in die Augen. 

Die Mammographie wird in der Praxis mittels moderner digitalen Vollfeldmammographie durchgeführt.

Ja - was ist denn das schon wieder?

Es ist wie eine Mammographie (mit Röntgenstrahlen), aber keine Belichtung auf Film. Die Bilderherstellung erfolgt über einen elektronischen Sensor anstelle des Röntgenfilms. Gespeichert werden dann die Aufnahmen digital (elektronisch). Die Strahlenbelastung ist bei dieser Methode scheins geringer, als bei der herkömmlichen Mammographie und man sieht schon kleinste Veränderungen.

In den Aufnahmen und bei der anschließenden  Ultraschalluntersuchung sah man lediglich eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich des Tumorbettes, also da, wo sich vorher der Tumor befand. Doch das vergeht von selbst wieder. Hoffe ich mal. 

Jetzt habe ich also erstmal 1/2 Jahr Ruhe. Danach wird wieder eine Mammographie gemacht. Dann sind beide Mopsies dran.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Es wird ruhiger - ich beginne ein neues Leben ....

.... die Reha ist vorbei. Sie tat mir mächtig gut. Viel Infos habe ich erhalten. Auch durch die Literatur, die ich mir zugelegt habe.

Viel Sport habe ich gemacht. Was ich jetzt auch hier Zuhause tun möchte. Ich möchte viel Laufen gehen - in der Natur oder am Laufband, wenn es das Wetter erlaubt, im Freibad Schwimmen gehen ...... so, wie es eben meine MS zulässt. Denn die habe ich ja auch noch an der Backe. Das darf ich nicht vergessen.

Mit meiner Arbeit beim HNO höre ich auf. Ich will mehr für mich tun. Ich will mich wieder mehr meinem Hobby - der Kunst - widmen. 

Jetzt kommen auch noch 2 x die Woche Lymphdrainagen dazu, die auch wieder in meinen Alltag eingebaut werden müssen.

Es wird also in nächster Zeit hier wieder ruhiger werden. Ich schließe das Kapitel "Brustkrebs" ab. Trotzdem werde ich euch hier aber über meine Tumornachsorgen auf dem Laufenden halten, oder wenn es sonst etwas zu berichten gibt, werde ich es auch hier kundtun.


Sonntag, 17. Mai 2015

Sonne, Wärme & Massagen

Jetzt habe ich erfahren, dass ich künftig auf Sonnenbäder, Wärme & Massagen verzichten soll. Also das mit den Sonnenbäder und den Massagen würde ich hinbekommen, aber Wärme??? (ich weiß, Satzzeichen sind keine Rudeltiere :-)). Wie bitte schön soll ich im Sommer Wärme vermeiden? In Kühlschrank sitzen? An den Nordpol ziehen? Okay - nicht so warm Baden - oh ich liebe aber heißes Baden. Dann sind warmen Bäder in der Therme tabu? 

Doch stimmt es wirklich?

Kann eine Erwärmung des Körpers durch z. B. Massagen, Sauna, Packungen, heiße Bäder etc. zu Lymphödemen führen (sofern einem Lymphknoten entfernt wurden)? Mir wurden Wächterlymphknoten entfernt.

Der Hinweis beruht auf der Überlegung, dass Hitze die Kreislauftätigkeit anregt. Dabei wird vermehrt Lymphflüssigkeit produziert. Wurden Lymphknoten entfernt oder beschädigt (z. B. einer Bestrahlung), kann die Lymphe schlecht aus dem Gewebe abtransportiert werden.

Es finden sich jedoch in verschiedenen Literaturen nur wenige Belege dafür, dass diese Maßnahmen ein Lymphödem wirklich verursachen.

Man nimmt z. B. auch an, dass u. U. das Rückfallrisiko und die Entstehung von Metastasen durch Massagen erhöht werden könnte. Doch auch diese These ist wissenschaftlich nicht erwiesen.

Scheins gibt es Physios, die bei Krebspatienten keine Massage durchführen. Also keine klassische Massage. Es gibt ja diese Marnitzmassage - googelt mal danach.

Soll ich jetzt tatsächlich Sonne, Wärme & Massagen verzichten oder nicht? Ich glaube, man muss es einfach probieren. Ich bekomme ja jetzt so wie so 2 x wöchentlich Lymphdrainage, da werde ich meine Physio mal fragen. Denn so ne  Massage tut einfach gut, da ich eh immer so verspannt bin.



Donnerstag, 7. Mai 2015

Halbzeit

2 Wochen sind nun schon rum - 2 Wochen habe ich noch vor mir. Die Reha tut mir sehr gut. Soviel, wie hier, Laufe ich Zuhause nie und nimmer. Schon alleine, was man hier im Haus rum rennt. Dort hin, da hin, rauf, runter ...... Was ich schön finde, ist das Aqua-Walking. Ich würde auch gerne mal das Aqua-Biking testen. Da muss echt toll sein. Rad fahren im Wasser. Muss verdammt anstrengend sein.

Ansonsten sind meine Tage mit vielen Anwendungen und Vorträgen voll:
Laufband, Mucki-Bude - also Fitnesstraining, CO2-Trockenbad - was sehr lustig ist, Heusackanwendung, Mamma-KG, Wassergymnastik, Aqua-Walking, Autogenes Training, Lymphdrainage, Massage, Krankengymnastik, Atemtherapie und natürlich auch die Kreativgruppe.

Vorträge über Ernährung bei Krebs, Schlaf, Depressionen - habe ich zum Glück keine, Nachsorge, Psycho-Onkologie, Stress und dann noch Sport bei Krebs.

Ich glaube, jetzt habe ich alles aufgezählt :-). Aber es ist gut so. Ich bin ja nicht zum Spaß hier :-).


Ach ja - bei der Psychologin war ich heute auch. Wusste aber nicht wirklich, was ich da sagen sollte. Wir haben aber trotzdem 45 Minuten miteinander gequatscht. Klar, habe ich ihr auch über meine Sorgen und Ängste erzählte. So von wegen "Kommt wieder was? Hilft das Medikament? Merke ich Metastasen? Wäre ja auch nicht normal, wenn ich jetzt plötzlich wieder zur Tagesordnung übergehen würde "so - Krebs weg - weiter geht's". Ne so einfach ist es leider nicht. Doch ich werde trotzdem positiv nach vorne schauen.  Hab ja nen lieben Mann - Bussi - an meiner Seite, der zu mir hält und gemeinsam ist fast alles möglich und viel einfacher.

Die Psychologin hat mich auch gefragt, ob ich Glaube. Dann soll ich es doch in Seine Hände legen. Ich werde mal mit ihm Reden. Ihr wisst, was ich meine? 

Das Nordic Walking mache ich in Eigenregie. Die Gruppe ist zu schnell für mich und die Laufen auch einige Kilometer. Es gibt hier in Bad Waldsee einige Strecken, die ich bequem Laufen kann. Z. B. um den Stadtsee oder durch den Schlosspark.


Ja - jetzt werde ich mal schauen, was die nächsten 2 Wochen zu bieten haben. Ich berichte wieder.

Donnerstag, 30. April 2015

CO2-Trockenbad

Ich habe euch ja versprochen, dass ich ein Bild zeige, was mich im CO2-Trockenbad zeigt. Das sieht echt so lustig aus :-). Einfach schräg. Man sieht da echt wie ein großes weißes Bonbon aus *lach*oder wie andere meinen "eine Raupe, die sich entpuppt. Kopf guckt schon raus" - :-) :-) :-).

Da werde ich also -  mit den Beinen voraus - in einen weißen Plastiksack gesteckt. Anders herum würde es etwas blöd aussehen. Das Ganze wird dann mit einem gurtähnlichem Ding unter der Brust zugeschnürt. Anschließend wird dann der Sack mit CO2 gefüllt bis er schön prall ist. Wie ein Luftballon :-). Und so bleibt man dann 20 Minuten liegen und döst so vor sich hin.

Dieses CO2-Trockenbad kann für vieles angewandt werden. Es fördert die Durchblutung, die Haut wird schön weich und es begünstigt die Wundheilung.